Das Problem
Sie sind unsicher, ob Ihr bestehender Speicher bei einem Stromausfall Verbraucher im Haus versorgen kann — oder Sie planen eine Anlage und möchten diese Funktion mit einplanen.
Mögliche Ursachen
Nicht jede Ursache trifft auf jeden Fall zu — die folgenden Punkte helfen, die Beobachtung einzuordnen.
- Speicher ist nicht notstromfähig ausgelegt (Standardvariante)
- Ersatzstrom ist vorhanden, aber es fehlt ein manueller Umschalter
- Notstrom ist aktiv, aber nur für eine ausgewählte Steckdose
- Wechselrichter oder Speicher benötigen ein zusätzliches Modul
- PV-Anlage lädt im Netzausfall bei manchen Systemen den Speicher nicht nach
Eigene Prüfschritte
Diese Schritte können Sie gefahrlos selbst durchführen — Arbeiten im Zählerschrank und an der festen Installation bleiben Fachpersonal vorbehalten.
- 1 Prüfen Sie in den Unterlagen, ob 'Notstrom', 'Ersatzstrom' oder 'Backup' ausgewiesen ist.
- 2 Klären Sie: wird nur eine Steckdose versorgt oder die gesamte Unterverteilung?
- 3 Fragen Sie sich: welche Verbraucher sollen im Ernstfall wirklich weiterlaufen?
- 4 Notieren Sie Hersteller und Modell von Wechselrichter und Speicher.
Wann NiETec kontaktieren
Spätestens in diesen Fällen ist ein Termin mit unserem Fachbetrieb sinnvoll.
- Sie möchten eine bestehende Anlage nachträglich notstromfähig machen.
- Sie planen einen Neubau und möchten Ersatzstrom von Anfang an vorsehen.
- Bei Stromausfall haben Sie festgestellt, dass die Anlage nicht wie erwartet weiterversorgt.
- Sie sind sich nicht sicher, ob eine Umschaltung normgerecht installiert ist.
Serviceanfrage stellen
Ersatzstrom ist immer eine Kombination aus Speichergröße, Wechselrichter, Steuerung und Verkabelung. Ein kurzer Blick vor Ort ist meist der schnellste Weg zu einer belastbaren Aussage.
Diese Angaben helfen uns direkt
- Hersteller/Modell von Wechselrichter und Speicher
- Kapazität des Speichers und Größe der PV-Anlage
- Welche Verbraucher sollen im Ausfall versorgt werden?
- Foto des Zählerschranks und der Unterverteilung
Die Begriffe Notstrom, Ersatzstrom und Inselbetrieb werden im Alltag oft synonym verwendet — technisch sind sie es nicht. Wichtig ist, vorab festzulegen, was das System im Ernstfall leisten soll: nur eine Steckdose, Kühlgeräte und Heizung oder das gesamte Haus. Aus dieser Anforderung ergibt sich dann die passende Technik.